Wie funktionieren Heilprozesse?

Wie funktionieren Heilprozesse?

Die effizienteste Methode, um zu erwünschten Heilprozessen zu gelangen, besteht darin, Heilprozesse zu verstehen. Der Heilprozess beginnt, wenn ein entsprechender Bedarf existiert. Gerät ein Mensch in einen disharmonischen Zustand (Krankheit, Infektion, Verletzung oder ähnliches) bemüht sich der Körper, mit seinen eigenen Mitteln zu reagieren. Es gibt einen Faktor, der allen unterschiedlichen Disharmonien eigen ist.

Der Stressfaktor

Stress kann definiert werden durch physischen Stress, (z.B. körperliche Überbelastung), emotionalen Stress,(Furcht, Wut, Erregung), mentalen Stress (Kritik, Ablehnung, Zweifel) und durch spirituellen Stress.(Apathie, Langweile, Weltschmerz).

Der Körper wiederum setzt dem Stress Heilfaktoren entgegen, die als Intentionen beschrieben werden können, den ursprünglichen Zustand (Wohlbefinden) wiederherzustellen. Diese Intentionen laufen einerseits unbewusst ab (Intentionen des Körpers), andererseits bewusst durch Willenskraft ab (Intentionen des Geistes).

Stress führt im Körper zu Verspannung, und körperliche Verspannung wiederum führt zu Behinderung der zellulären Aktivitäten. Die Behinderung der Zellaktivität ihrerseits behindert den Zugang zu gespeicherten Erinnerungen. Mit zunehmender körperlicher Spannung verschlechtert sich die Erinnerungsfähigkeit des Organismus. (Wie war es vor der Krankheit, was ist der Urzustand ?)

Nichts ist „natürlich“

Dieser Prozess kann sich über längere Zeit erstrecken und so unmerklich verlaufen, dass man leicht geneigt ist, es als „natürlichen“ Alterungsprozess hinzunehmen. Aber wenn der Körper langsam die Kontrolle über sich selbst verliert, so ist daran nichts, was zu recht die Bezeichnung „natürlich“ verdiente.

Die Intentionen des Körpers: (unbewusst)

Es steht fraglos fest, dass es eine natürliche Intention des Körpers gibt, bei Krankheit oder Verletzung wieder gesund zu werden. Denn in solchen Fällen beginnt der Körper, sofort den Schaden zu reparieren, so gut er kann.

Die Intentionen des Geistes: (bewusst)

Der zweite Aspekt ist die bewusste Intention, die auch als Motivation, Wille oder Willenskraft bekannt ist.

Aber: die Menschen können sich unterschiedlicher und widersprüchlicher Motivationen bedienen, welche die körperlichen Heilkräfte entweder unterstützen oder behindern. Die Fähigkeit, die bewusste Heilintention aufrechtzuerhalten, ist ein weiterer Diskussionspunkt. Wenn man sagt, dass jemand einen starken Willen hat, dann ist eigentlich damit gemeint, dass er sich auf etwas konzentrieren kann, ohne sich schnell ablenken oder entmutigen zu lassen.

Zusammenfassende Schlussfolgerung:

Der Heilprozess findet statt, weil der Körper die Mittel und die Intention dazu besitzt. Die Heilung verläuft noch besser, wenn die unbewusste Intention durch Auflösung störender Spannungen und durch die bewusste Intention unterstützt wird.

Anmerkung: eine ideale Unterstützung zum Ablauf unbewusster Heilprozesse ist der ZELLAKTIVATOR von Dr. Ewald Töth, weil er die Zellenergie drastisch erhöht. Einnahmezeit zumindest 4 Wochen lang !

Exkurs:

Wie funktioniert die Erinnerung ?

Die Erinnerung spielt, wie schon angedeutet, bei der Heilung eine wichtige Rolle: Die genetische Erinnerung wird in den Zellen gespeichert, nicht nur im Gehirn. Wenn eine Erinnerung aufgerufen wird, dann funktioniert das Gehirn wie ein Gerät der Informationsverarbeitung. Und die Erinnerung funktioniert assoziativ, d.h., dass Erinnerungen durch Verknüpfung von Bildern miteinander verbunden werden. Die Berührung eines Fahrradlenkers wird die Erinnerung daran wecken, wie man auf dem Fahrrad sitzt. Dieses Gefühl wird seinerseits die Erinnerung daran wachrufen, wie man das Gleichgewicht hält usw. Man kann sich das am ehesten so vorstellen, dass die meisten oder sogar alle Erinnerungen von zellularen Schlüsselgruppen abhängig sind, die zuerst stimuliert werden müssen, damit die Erinnerungsprozesse überhaupt erst starten können.

Im folgenden sollen zwei Schwerpunkte der Heilung unter zu Hilfenahme der Erinnerung dargelegt werden:

die Heilung mit der Kraft des Wortes und die Heilung mit der Kraft der Vorstellung.

Heilung mit der Kraft des Wortes

(nach Serge K. King „Instant Healing – Jetzt!“)

Affirmation:

Affirmationen sind Feststellungen, die wie Tatsachen klingen, allerdings mit der Einschränkung, dass sie zum aktuellen Zeitpunkt zutreffen können oder auch nicht. Das Ziel besteht darin, sie so auszusprechen, dass sie zu Fakten werden oder dass sie Fakten, die nur wenig glaubwürdig scheinen, untermauern. Eine effiziente Affirmation erkennt man daran, dass sie vom Körper als glaubhaft angenommen wird. Eine sehr effiziente Affirmation zeichnet sich dadurch aus, dass sie dem Körper dabei hilft, das zu tun, was er im Grunde schon sicher beherrscht. Für uns hier sind jene Affirmationen interessant, die den Körper bei der Selbstheilung unterstützen.

Viele Affirmationen sind zu abstrakt

Viele Affirmationen bleiben erfolglos, weil sie zu abstrakt oder zu intellektuell klingen. Der Körper kann sich einfach nicht auf sie einstellen. Beachten Sie bitte den riesigen Unterschied zwischen einer affirmativen Aussage wie „ die universelle Energie durchströh im Augenblick und mein Körper befindet sich im mustergültigen Zustand“ und der Aussage „Tag für Tag fühle ich mich spürbar besser“: „Universelle Energie“ und „in einem mustergültigen Zustand“ gehören nicht zum normalen Erfahrungs-und Wortschatz. Der Körper kann mit einer Aussage wie „sich besser fühlen“ sehr viel mehr anfangen.

ª     Affirmative Vergleiche: Verblüffende Erfolge lassen sich mit Vergleichen erzielen, die auf vertraute Erinnerungen abzielen:“Mein Geist ist so still wie ein Bergsee“; „mein Körper kann sich entspannen wie eine ruhende Katze“. Je besser, stärker oder angenehmer die Erinnerung ist, umso besser wird die körperliche Reaktion ausfallen.

ª     Affirmative Metaphern: Der Körper reagiert sehr intensiv auf plastische Bilder und Worte. Alle Eigenschaften und Zustandsformen, die Sie bewundern, eignen sich für die Heilung mit Metaphern. „Ich bin ein Baum voller Leben und Kraft“.

ª     Affirmative Schnellformeln: bei leichten Beschwerden funktionieren Schnellformeln wie „meine Hände sind warm“ oder „ich fühle mich wohl“ ganz gut. Das Vorsagen der Formel muss aber schon einige Zeit dauern.

Anweisung:

Anweisungen sind Befehle, Anordnungen und Belehrungen, die Sie ihrem Körper erteilen. In diesem Fall präsentieren Sie dem Körper keine Aussage, sondern sagen ihm indessen, was er tun soll oder in manchen Fällen, wie er es tun soll. Sie werden dieses Prinzip schon kennen, wenn Sie sich schon einmal gesagt haben: „Bleib ruhig!“. Genausogut können Sie sich sagen: „Werde gesund!“ oder „ Fühle dich wohl!“. Erstaunlich ist an dieser Methode, dass Ihr Körper auch umso schneller reagiert, je überzeugter und frühzeitiger Sie ihm die Anweisungen erteilen.

Knappe Anweisungen sind sehr gut, aber Sie können ruhig etwas kreativer sein. Ähnlich wie Affirmationen funktionieren auch Anweisungen besser, wenn Sie mit Bildern arbeiten.

Indirekte Anweisungen bestehen aus Wortpaaren, welche die Aufmerksamkeit Ihres Körpers auf Erinnerungen oder Bilder lenken und damit positive Sinneswahrnehmungen oder Gefühle hervorrufen.

Beispiele sehen wie folgt aus:

Fließendes Wasser; tropfender Regen; kühlender Wind; wärmender Sonnenschein; schmelzendes Eis; rieselnder Schnee; singende Vögel; brüllende Löwen. Diese Wortpaare wirken am besten, wenn Sie sie langsam und bedächtig aussprechen und anschließend eine Pause machen. Dann hat das Bild genügend Zeit, sich aufzubauen und zu stabilisieren. Für noch speziellere Resultate müssen Sie beim Aussprechen der indirekten Anweisung die bewusste Aufmerksamkeit auf einen bestimmten Körperteil konzentrieren. Denken Sie zum Beispiel an „schmelzendes Eis“, während sie ihr Bewusstsein auf eine verspannte Körperregion lenken.

Heilung mit der Kraft der Vorstellung :

(nach Serge K. King: „Instant Healing-Jetzt!“)

Die Vorstellungskraft ist eine unserer wichtigsten Begabungen, denn sie erlaubt es, uns vergangenes, gegenwärtiges und zukünftiges Geschehen ins Bewusstsein zu bringen.

Der bewusste Einsatz der Erinnerung, um dem Körper Heilreaktionen zu entlocken, ist leider ein stark vernachlässigter Aspekt der Heilkunst.

Die Heiler sind auf die Erinnerungsfähigkeit des Körpers angewiesen, gleichgültig ob sie sich dessen bewusst sind oder nicht. Aber viel zu wenige nutzen die körperliche Erinnerung für ihre Zwecke.

Serge K. King hat festgestellt, dass die Behandlung der unterschiedlichsten Beschwerden dann am erfolgreichsten ist, wenn die Patienten sich an Zeiten erinnern, in denen sie ihre Krankheit noch nicht hatten bzw. in denen sie kerngesund gewesen waren.

Wenn Sie diese Technik bei sich selbst anwenden wollen, gehen Sie davon aus, beziehungsweise stellen Sie sich vor, dass sich Ihr Körper an alles erinnern kann. Dann rufen Sie sich in aller Ruhe alle erreichbaren Details aus der Zeit ins Gedächtnis, als Sie die aktuellen Beschwerden noch nicht hatten.

Sinnliche Erinnerungen und positive Emotionen

Achten Sie darauf,  alle sinnlichen Erinnerungen zu berücksichtigen, insbesondere körperliche Bewegungen (Gehen, Tanzen, Positionswechsel, Haltungsveränderungen und dgl.) sowie positive Emotionen. Da das Gedächtnis assoziativ arbeitet, werden zunächst ziemlich unzusammenhängende Einzelheiten und Abschnitte wiederkehren. Diese zählen normalerweise zu den Elementen mit dem stärksten sensorischen und emotionalen Gehalt. Wenn Sie sich diesen Erinnerungsfragmenten intensiv zuwenden, werden Sie automatisch auf weitere Details stoßen. Sie können ihren Geist dazu einsetzen, die Erinnerungen in eine chronologische Reihenfolge zu bringen; das aber ist nicht unbedingt notwendig. Das Ziel dieser Übungsmethode ist es, Erinnerungen zu aktivieren, die Ihnen helfen, einen aktuellen physischen, emotionalen und mentalen Zustand zu korrigieren und/oder Ihren Körper dabei zu unterstützen, Immunreaktionen, Entspannungszustände, Kräfte, Energien und sexuelle Bereitschaft zu aktivieren. Dadurch werden in erster Linie die körperlichen Gesundheits- und Heilinstinkte mobilisiert, die der Körper als Erinnerungen gespeichert hat.

Suche nach körperlichen Indizien

Setzen Sie diese Übung zumindest solange fort, bis Sie die ersten Zustandsveränderungen wahrnehmen, so unscheinbar diese auch sein mögen. Sie sind nicht nach der Suche nach Wundern, obgleich Sie diese bereitwillig annehmen sollten, wenn sie auftauchen. Sie sind allerdings auf der Suche nach gutartigen Indizien, weil diese die Wendung zum Positiven ankündigen. Es kann sehr wohl sein, dass Sie noch weitere Lebensaspekte berücksichtigen und bearbeiten müssen, um die Stresssituation in den Griff zu bekommen; aber die vorgestellte Technik wird Sie erfolgreich dabei unterstützen, die körperlichen Heilressourcen zu mobilisieren.

Innere Neugestaltung:

Richard Bandler, der Begründer der neuro-Linguistischen Programmierung beschreibt eine Methode („Using your brain for a change“), die man als emotionale Sofortheilung bezeichnen könnte. Erinnerungen werden in Form von Erfahrungsmustern und emotionalen Ladungsmustern gespeichert. Wichtige Reminiszenzen, gleichgültig ob positiv oder negativ, werden von vielen Menschen als deutlich heller oder größer als die weniger wichtigen empfunden. Bandler fand heraus, dass die bewusste Verdunkelung oder Verkleinerung solcher Erinnerungen die emotionale Reaktion und/oder das Verhalten gegenüber ihnen dauerhaft verändert.

Allerdings sollte man immer drei wesentliche Faktoren im Auge behalten.

1.       Manche Erinnerungen sind so traumatisch, dass man nicht darüber sprechen möchte oder unfähig ist, die Veränderungen in Angriff zu nehmen.

2.     Manche Patienten haben soviel Persönliches in eine Erinnerung investiert, dass sie den Veränderungsprozess entweder nur vorspielen oder ihn strikt ablehnen.

3.     Sie können jede Variante austüfteln, die in Ihrem Sinne funktioniert.

Beispiele zu inneren Neugestaltung

nach Serge. K. King

Zirkusdekor: Aktivieren Sie eine Erinnerung, in der Sie jemand tatsächlich aus der Fassung gebracht oder ihre Gefühle verletzt hat. Ohne die Begebenheit zu verändern, setzen Sie der betreffenden Person ein Hirschgeweih auf und ziehen Sie sie wie einen Clown an. Dann lassen Sie weitere Clowns hinter der Person auftauchen und Faxen machen, während im Hintergrund Zirkusmusik erklingt. Wenn Sie fertig sind, blenden Sie die ursprüngliche Erinnerung für ein paar Sekunden aus. Anschließend lassen Sie sie mit den soeben getätigten Veränderungen vor Ihrem inneren Auge erscheinen. Normalerweise werden sich dann Ihre Gefühle über die Begebenheit abgeschwächt haben. Solange Sie sich diese Erinnerung mit den beschriebenen Veränderungen ins Gedächtnis rufen, wird  sie Sie niemehr so behelligen wie vorher.

Szenenwechsel: Rufen Sie sich ein unglückliches oder unangenehmes Ereignis ins Gedächtnis. Wandeln Sie, ohne das Ereignis zu verändern, die äußeren Umstände ab, indem Sie alles an einen Ort verlegen, der sich stimmungsmäßig so stark wie möglich von der ursprünglichen Umgebung unterscheidet. Wenn es ein lautes Ereignis ist, platzieren sie es mitten in der Wüste oder auf einer stillen Bergwiese. Jede friedvolle oder glücklich stimmende Umgebung wirkt grundsätzlich positiv, solange Sie die entsprechende örtliche Atmosphäre innerhalb der Erinnerung beibehalten können.

Schockgefrieren: Denken Sie an eine unglückliche oder unangenehme Begebenheit. Frieren Sie sie in eine dünne Eisschicht ein. Bewaffnen Sie Ihr aktuelles Selbst mit einem schweren Hammer und schlagen Sie das Eisgebilde in kleine Stücke. Kehren Sie diese Eisstücke in einen Eimer, den Sie zum Verdampfen des Eise in die Sonne stellen. Die Erinnerung ist für Sie gelöscht, nicht mehr vorhanden.

Symbolische Repräsentation: Eine der erstaunlichsten Sofortheilungstechniken beruht auf der Anwendung von inneren Symbole. Grundidee und Ablauf stellen sich wie folgt dar: Der Körper anerkennt gewöhnlich das als Realität, was die intensivsten sensorischen Reize bietet, und richtet sich nicht danach, ob etwas ausserhalb des Körpers oder innerhalb der geistigen Sphäre geschieht. Dazu kommt, dass der Körper auf symbolische Repräsentationen genauso intensiv reagiert wie auf die repräsentierten Fakten selbst. Damit wird auch verständlich, warum Träume so einen starken Einfluss auf die Gesundheit haben. Manche Menschen reagieren mit Allergien, wenn sie das Bild einer Katze sehen. Andere werden melancholisch, wenn sie ein Musikstück hören, dass während eines unglücklichen Vorfalls gespielt wurde. Einige beginnen zu lächeln, wenn sie einen bestimmten Duft schnuppern. (Pawlowsche Reflexe)

Nach Serge K. King gibt es einen sehr pfiffigen Weg, den Gebrauch von Symbolen zu einer vollwertigen Heilmethode zu machen.

Wenn Sie eine bestimmte Erfahrung reaktivieren, reagiert der Körper darauf, und wenn Sie die Erfahrung verändern, ändert auch der Körper seine Reaktion. Und da der Körper auf ein Symbol bekanntlich so reagiert, als wäre es eine reale Erfahrung, wird der Körper sich bei Veränderung des Symbols genauso verhalten, wie er auf die Veränderung einer Erfahrung reagiert, nämlich ebenfalls durch Änderung der Reaktion.

King nennt drei durchaus ungewöhnliche Beispiele, die aber bei entsprechender Konzentration zumindest einen Versuch wert sind:

Aus „Instant Healing“  :“Meine Mutter litt einmal unter sehr schweren Schmerzen in der Brust. Ich bat sie, mir zu sagen, wie sich die Schmerzen anfühlten, oder besser, was ihrer Ansicht nach so schlimme Schmerzen verursachen könnte. Sie erklärte mir, dass es sich so anfühlte wie eine schwere Bücherkiste, die ihre Brust zusammendrückte. Also empfahl ich ihr, sich eine Gruppe von stämmigen Männern vorzustellen, die kämen, um sie von ihrer Last zu befreien. Diese Szene musste sie sich dreimal mit allen Einzelheiten vergegenwärtigen. Wenige Minuten nach dem dritten Durchlauf waren die Schmerzen vollständig verschwunden. Einige Tage später vertraute sie mir an, dass der Arzt, bevor ich sie gesehen hatte, in ihrer Brust Tumore festgestellt hatte. Bei der darauf folgenden Untersuchung waren keine Tumore mehr zu erkennen.“

King schreibt weiter: „Immer wieder komme ich mit Menschen zusammen, die unter Kopfschmerzen leiden und mir erzählen, dass sich ihr Kopf anfühlt, als werde er von einem Schraubstock zusammenpresst. Darauf rate ich ihnen, sich vorzustellen, dass da tatsächlich ein Schraubstock sei und dass sie hinauflangen könnten, um ihn aufzudrehen. In fast jedem Fall verschwinden die Kopfschmerzen, nachdem wir das Bild durch drei Wiederholungen im Geist verankert haben. Ähnlich verhält es sich mit Menschen, die über furchtbare Rückenschmerzen klagen, so schlimm, als ob ihnen ein Messer im Rücken stecke. Ich empfehle ihnen, das Messer herauszuziehen. Die Schmerzen vergehen im Nu.“

In all diesen Fällen sind Schmerzen oder Beschwerden nicht unterdrückt worden. Zur Schmerzunterdrückung muss man die Aufmerksamkeit von den Schmerzen wegdirigieren, beispielsweise durch eine ablenkende Tätigkeit, mentale Beanspruchung oder durch Schmerzmittel; auch starke Muskelanspannung kann helfen, die Schmerzwahrnehmung zu verdrängen. Nichts von alledem kann aber die Ursache erreichen. Wenn Sie dagegen mit symbolischen Vorstellungen agieren, fördern sie die allgemeine Entspannung, die wiederum dem Körper ermöglicht, den Heilungsprozess erfolgreich fortzusetzen.

Abschließend: Machen Sie Gebrauch von Ihrer Vorstellungskraft ! Es spielt keine Rolle, ob Sie eine Erinnerung modifizieren oder sich mit einer Farbwolke umgeben; immer können Sie mit Hilfe der Vorstellungskraft ausgezeichnete Heilergebnisse erzielen; manchmal stellen sich die Resultate sofort ein, gelegentlich erst nach längerem, beharrlichen Üben.